FAQ - Oft gestellte FragenSenger-Alarmsysteme FAQ -  Häufig gestellte Fragen


Wie funktioniert das Alarmsystem?

Das Senger-Alarmsystem arbeitet mit Infraschall-Technik. Infraschallwellen liegen im vom Menschen nicht hörbaren Bereich von 1 bis 16 Hertz und sind immer dann messbar, wenn zum Beispiel Türen oder Fenster bei einem Einbruch ruckartig geöffnet werden. Dadurch kommt es zu einer signifikanten Veränderung der Raumdruckverhältnisse im gesicherten Bereich. Die plötzliche Änderung des Raumdruckes erzeugt Infraschallwellen, die von einem Spezialsensor des Alarmsystems gemessen werden.

Wie verhält sich das Alarmsystem bei starkem Sturm?
Bei Sturm sollten Sie alle Fenster und Türen geschlossen halten, damit diese beim Zuschlagen keinen Alarm auslösen. Wenn Sie dies beachten und das Gerät fachgerecht eingestellt wurde gibt es durch das Gerät keine Fehlalarme.


Können Fenster gekippt oder offen gehalten werden?

Es können Fenster gekippt oder offen gehalten werden. Allerdings sollten Sie, wenn Sie die Anlage scharf stellen und Ihr Objekt verlassen, immer alle Fenster schließen. Denn im Falle eines Einbruchs durch ein gekipptes Fenster verlieren Sie höchst wahrscheinlich den Versicherungsschutz, sofern dies als Einbruchsgrund im Polizeibericht steht.


Warum ist eine Senger-Alarmanlage
im Vergleich mit herkömmlichen Alarmanlagen günstiger?

Weil das Senger-Alarmsystem problemlos eine komplette Außenhautabsicherung für ein mehrstöckiges Gebäude ohne Handwerkskosten ermöglicht. Die Geräteausstattung zur Sicherung eines mehrstöckigen Einfamilienhauses erfordert lediglich eine Investition von 2.300,- bis 3.400,- Euro in Abhängigkeit der verwendeten optionalen Komponenten. Diese komplette Absicherung würde Sie mit einer herkömmlichen Funk- bzw. Kabelgebundenen Alarmanlage schätzungsweise ab 6.000,- Euro aufwärts kosten. Dies ist bedingt durch den hohen Installationsaufwand und die Kosten für eventuell notwendige Handwerker bei der Verlegung kabelgebundener Komponenten.


Was ist der beste Standort für das Alarmsystem?
Die Senger Alarmanlage kann an einem beliebigen Platz im zu sichernden Objekt aufgestellt werden. Optimalerweise eignet sich jedoch ein Standort in der Mitte des Objekts. Damit haben Sie eine komplette Rundum-Absicherung vom Keller bis zum Dach. Eine einzige Alarmzentrale sichert ein ganzes Haus, Verkabelungen sowie Sensoren an Fenstern und Türen werden nicht benötigt. Auf keinen Fall sollte ein Ort gewählt werden, wo das Alarmsystem sofort ins Auge fällt. Unabhängig davon ob das Alarmanlage offen zugänglich ist oder sogar versteckt wird, die einwandfreie Funktion wird davon keineswegs beeinflusst.

Warum wird das Alarmsystem nicht so Empfindlich wie möglich eingestellt?
Die Empfindlichkeit des Senger-Alarmsystems ist so hoch einstellbar, dass auch gewaltloses Eindringen von Einbrechern von der Anlage zu erkennen ist. Dies hat jedoch zur Folge das sich Bewohner und Haustiere nicht mehr frei im zu überwachenden Objekt bewegen können ohne Alarm auszulösen, bzw. die Möglichkeit von Fehlalarmen wird in Kauf genommen.


Warum wird das Alarmsystem nur so Empfindlich wie nötig eingestellt?

Das Alarmsystem ist darauf ausgelegt, dass Türen und Fenster verschlossen sind. Somit wird das Alarmsystem in der Empfindlichkeit nur so "Empfindlich wie Nötig" eingestellt. Somit können sich Mensch und Tier frei bewegen. Erst wenn eine Scheibe eingeschlagen oder ein Fenster oder Tür aufgehebelt wird, lösen die typischen Veränderungen bei einem Einbruch zuverlässig Alarm aus - in der Regel, bevor ein Dieb ein Objekt betreten kann. Selbst Fenster können gekippt sein. Trotz alledem sollten Sie beim Verlassen des Objektes alle Fenster fest verschließen um dem Einbrecher nicht die Arbeit zu erleichtern, bzw. Sie riskieren Ihren Versicherungsschutz. Damit das System funktioniert, sollten alle innen liegende Türen in einem Objekt einen Spalt geöffnet sein.


Was passiert, wenn Einbrecher ganz vorsichtig in das Objekt eindringen?

Durch verschlossene Fenster und Türen ist ein vorsichtiges Eindringen normalerweise unmöglich. Einbrecher gehen in aller Regel mit roher Gewalt vor, indem sie Türen und Fenster aufhebeln oder einschlagen. Dieses Vorgehen wird vom Senger-Alarmsystem zuverlässig erkannt.


Was passiert, wenn Einbrecher den Fenster- bzw. Türrahmen durchbohren und mit einem Draht den Griff betätigen?

Dieses raffinierte Einbruchverhalten kann von unserem  Alarmsystem leider nicht sicher erkannt werden. Um diese Einbruchmöglichkeit zu vermeiden empfehlen wir Ihnen die Verwendung von abschließbaren Fenster- bzw. Türgriffen. Diese sind inzwischen auch mit Druckknopfbetätigung erhältlich, damit entfällt das lästige hantieren mit den Schlüsseln. Durch die zusätzliche mechanische Absicherung können Sie dieses Vorgehen der Einbrecher verhindern und trotzdem unser Senger-Alarmsystem zuverlässig zur Außenhautsicherung einsetzen.


Was passiert, wenn die Stromzufuhr unterbrochen ist?
Das Alarmsystem kann durch den eingebauten Akku bis zu 24 Stunden ohne externe Stromversorgung betrieben werden und ist somit über diesen Zeitraum auch zuverlässig gegen Stromsabotage geschützt.


Löst das System auch Alarm aus bei äußeren Einflüssen wie zum Beispiel starkem Wind, Gewitterdonner, einem Überschallknall oder durch Kamine und sonstige Lüftungsanlagen?
Die Druckschwankungen und Infraschallwellen welche das System als Alarm erkennen soll, sind natürlich äußerst gering. Das Problem besteht in der sicheren Unterscheidung zwischen Stör- und Nutzsignalen. Das Senger-Alarmsystem arbeitet intern mit DSP-Technik (Digital Signal Processing), wogegen viele der sich am Markt befindlichen Infraschall-Alarmsysteme einen Impulslängen-Diskriminator zur Signalanalyse verwenden. Ein Impulslängen-Diskriminator kann jedoch schlecht zwischen Stör- und Nutzsignalen unterscheiden, daher neigen Alarmsysteme mit dieser Technik eher zu Fehlalarmen.

Auf Grund der in unseren Senger-Alarmsystemen verwendeten DSP-Technik können wir effektiv zwischen Stör- und Nutzsignalen unterscheiden. Unsere Erfahrungen bestätigen dieses Verhalten, Kunden die andere Infraschall-Alarmsysteme getestet haben und dort Fehlauslösungen hatten konnten mit unserem System einen sicheren Betrieb des Senger-Alarmsystems erreichen.


Was versteht man unter DSP (Digital Signal Processing)?
Unter Digital Signal Processing (DSP), der digitalen Signalverarbeitung, bezeichnet man die Verarbeitung von digitalisierten Analogsignalen in Echtzeit, von der Umwandlung der Signale in Analog-Digital Wandlern, über die digitale Verarbeitung bis hin zur Ausgabe. Bei der Verarbeitung der zu analysierenden Signale kommen mathematische Algorithmen zum Einsatz die eine effektive Analyse der Signale ermöglichen.


Warum ist das Senger-Alarmsystem nicht VdS Zertifiziert?
Eine Prüfung des Senger-Alarmsystems nach VdS Kriterien ist nicht möglich, weil anerkannte Prüfinstitute gemäß der DIN EN 45001-Richtlinie nur kabel- bzw. funkgesteuerte Einbruchmeldeanlagen prüfen und keine der vorhandenen Prüfprozeduren dem physikalischen Funktionsprinzip des Senger-Alarmsystems gerecht wird.


Was beinhaltet die DIN EN 50131-1 (VDE 0830-2-1)?

Die DIN EN 50131-1 beinhaltet die Mindestanforderungen für Alarmanlagen, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen. Dazu gehören unter anderem Anforderungen an die Bedienung, die Zuverlässigkeit, die Funktion und den Sicherheitsgrad. Der gewünschte Sicherheitsgrad wird in Zusammenarbeit mit dem Betreiber des zu schützenden Objekts festgelegt. Dazu werden in der Norm vier Grade vorgeschlagen:

  • Grad 1 - Niedriges Risiko (es wird angenommen, dass die Eindringlinge geringe Kenntnisse über Einbruch- und Überfallmeldeanlagen haben; ihre Ausrüstung ist auf eine geringe Zahl leicht erhältlicher Werkzeuge begrenzt)
  • Grad 2 - Niedriges bis mittleres Risiko (begrenzte Kenntnisse der Eindringlinge; sie verfügen über allgemein erhältliche Werkzeuge und tragbare Instrumente wie Multimeter)
  • Grad 3 - Mittleres bis hohes Risiko (die Eindringlinge sind mit Einbruch- und Überfallmeldeanlagen vertraut und verfügen über einen umfassenden Bestand an Werkzeugen und tragbaren elektronischen Einrichtungen zur Manipulation)
  • Grad 4 - Hohes Risiko (die Eindringlinge verfügen über außergewöhnliche Kenntnisse und Hilfsmittel und sind fähig, einen Einbruch oder Raub im Detail zu planen. Der Grad 4 ist anzuwenden, wenn die Sicherheit Vorrang vor allen anderen Gesichtspunkten haben soll)